CAVISTO Reiter Niklas Krieg ist seinem Traum einen Schritt näher

20.07.2015

CAVISTO Reiter Niklas Krieg ist seinem Traum einen Schritt näher.

Nachwuchsreiter Niklas Krieg vom RFV Donaueschingen ist mit seinem Sieg beim U-25-Springpokal den nächsten Schritt gegangen: Er darf sich vor der Traumkulisse bei der EM in Aachen präsentieren.

Wenn Niklas Krieg am 23. August vor bis zu 40.000 Zuschauern ins Aachener Stadion einreitet, geht für den 21-Jährigen ein großer Traum in Erfüllung. „Einmal in Aachen starten, das ist der Traum jedes Reiters. Und dafür habe ich mich jetzt qualifiziert“, grinst der Villinger über beide Ohren. Denn er kam, sah und siegte bei der letzten von vier Stationen des U-25-Springpokals beim CSIO in Mannheim. Damit qualifizierte er sich direkt für das Finale der 20 besten Qualifikanten im Rahmen der Reit-EM in Aachen (11. bis 23. August).

Mit einem ebenso schnellen wie kontrollierten Ritt behauptete sich Niklas Krieg auf seiner elfjährigen Stute Carella im Stechen in fehlerfreien 41,38 Sekunden deutlich vor den beiden 25 Jahre alten Berufsreitern Christian Kukuk auf Limonchello (42,54) und Andreas Kreuzer auf Calvilot (42,81). Dabei musste Krieg mit seiner wendigen Stute noch nicht einmal alles riskieren: „Ich wusste, mein Pferd ist sehr grundschnell

und wenn ich sie zu sehr gehen lasse, fällt sie mir vielleicht auseinander. Deshalb bin ich zwar schon auf Angriff geritten, aber nicht mit vollem Risiko“, kommentiert das Ehrenmitglied des RFV Donaueschingen seinen Ritt schon wie ein erfahrener Profi.

Zwar gehört der Auszubildende zum Pferdewirt mit seinen 21 Jahren offiziell noch zu den Nachwuchsreitern. Doch der Mannschafts-Europameister der Junioren von 2013 will jetzt auch die Aktiven-Szene aufmischen.

Und dafür bildet der U-25-Springpokal die optimale Plattform. „Dadurch komme ich auf die großen Turniere, wo ich den Profis zugucken und vielleicht ein paar Tipps abstauben kann“, erklärt Krieg.

Im Pokal-Finale, einem S-Springen mit Hindernissen bis 1,60 Meter Höhe, geht es nun in Aachen – direkt vor der EM-Entscheidung – neben einem attraktiven Preisgeld von 16.000 Euro vor allem darum, sich bei Bundestrainer Otto Becker und Disziplin-Coach Heinrich-Hermann Engemann für höhere Aufgaben zu empfehlen. Die besten Finalisten starten anschließend beim Nationenpreis im italienischen Arezzo. Aus dem Kreis des Springpokals kam auch Denis Nielsen, der amtierende Deutsche Meister. Ähnliche Möglichkeiten sieht Engemann bei Krieg: „Das Paar hat ebenso die Chance, auf internationales Niveau zu kommen“, sagt Engemann und fügt hinzu: „Carella ist in einer super Form und man sieht bei ihr noch Potenzial für mehr.“

Das hofft auch Niklas Krieg, denn er will auf Dauer nicht nur Nebendarsteller bei Championaten bleiben. „Mein Traum ist es, in Aachen mal die Große Tour zu reiten“, sagt der junge Berufsreiter. Der nächste CHIO beginnt am 8. Juli 2016. Und vielleicht steht im größten Reitstadion der Welt dann erneut der Name von Niklas Krieg und seiner Carella auf der Anzeigetafel – beim Großen Preis von Aachen.

Von Mannheim nach Salzburg – Niklas Krieg

20.07.2015

Von Mannheim nach Salzburg – Niklas Krieg

Er ist bereits Mannschafts-Europameister der jungen Springreiter und er hat bereits im EY-Cup wie auch auf großem internationalen Parkett überzeugt: Niklas Krieg aus Villingen- Schwenningen sicherte sich an diesem Wochenende in Mannheim auch die Einladung ins Finale des European Youngster Cup Jumping. Mit seiner Holsteiner Stute Carella blieb der Baden- Württemberger fehlerfrei im Stechen der nationalen U25-Konkurrenz im Rahmen des CSIO Mannheim.

Es war eine Super-Runde bei starker Konkurrenz in einem Drei-Sterne-S-Springen in Mannheim. Damit qualifizierte sich der 21-jährige Sohn von Springreiter Andreas Krieg direkt für das Finale des EY-Cups, präsentiert von Thomas Sabo, für das Serienfinale beim CSI4* Mevisto Amadeus Horse Indoors in Salzburg im Dezember.

Hinter Krieg reihten sich Christian Kukuk (Riesenbeck) mit Limonchello NT (0/ 42,54) und Andreas Kreuzer (Borgholzhausen) mit Calvilot (0/42,81) auf den Plätzen ein. Kreuzer ist buchstäblich ein „alter Bekannter“ im European Youngster Cup, er war bereits vor zehn Jahren beim Beginn der internationalen Nachwuchsserie dabei. Für die Platzierten gibt es Punkte für das EY-Cup-Ranking. Zum Finale in Salzburg qualifizieren sich die Etappensieger aus den insgesamt 23 Stationen, sowie die punktbesten Reiterinnen und Reiter des Rankings.

Vom CSIO Mannheim aus, das in diesem Jahr Gastgeber der Generation U25 war und damit den Start beim Nationenpreisturnier ermöglichte, geht es weiter nach Kirchstockach für die EY-Cup- Reiter.